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1980, mit Beginn meiner Ausbildung zum Fernmeldehandwerker beim
Fernmeldeamt
(später
Telekom)
in Wuppertal, hatte
ich genug Geld beisammen, um mir meinen
ersten eigenen Computer leisten zu können. Es sollte ein Einplatinencomputer
sein (die waren nicht so teuer), einen
Z80
Prozessor haben (den kannte ich schon von Z80-KIT)
und etwas mehr Komfort bieten als eine HEX-Tastatur und eine 6-stelligen
LED Anzeige. Die Wahl fiel auf einen Nascom 1. Löten konnte ich schon,
also entschied ich mich für den Bausatz.
Verglichen mit anderen Einplatinencomputern seiner Zeit hatte der Nascom 1 einiges
zu bieten. Es gab eine vollwertige alphanumerische Tastatur mit Hall-Tasten, ein
Video-Interface mit 16x48 Zeichen, knapp 1 KByte freies RAM für eigene Programme, eine
serielle Schnittstelle, die das Kassetten-Interface bediente, sowie ein Bus-Interface und
eine parallele Schnittstelle (Z80 PIO) für eigene Hardware-Basteleien. Eine vollständige
technische Dokumentation mit Schaltplänen und Assembler-Listing des
Monitors NAS-SYS 1 waren auch
dabei, was aber bei dieser Geräteklasse durchaus üblich war. Als Anzeige diente ein eigens
dafür angeschaffter kleiner Schwarz-Weiß-Fernseher, der sein Signal erst über den
Antenneneingang, aber wegen der besseren Qualität schon bald über einen selbst hinzugefügten
Video-Eingang bekam. Später wurde er durch einen grünen Computermonitor ersetzt, für den
ich extra nach VERO (später
Vobis)
in Aachen gefahren bin.
Bei den ersten Gehversuchen mit dem neuen Computer hat mir das
Nascom Journal geholfen.
Später wurde es durch das 80-Bus Journal ersetzt.
Ich habe selbst einen Artikel für das Nascom Journal
geschrieben, mit dem Titel Großschrift.
Im 80-Bus Journal konnte ich das kleine Spiel
Senso veröffentlichen.
Meinen Nascom 1 habe ich
noch, leider ist er nicht mehr funktionstüchtig. Irgendwann
hat ein Fehler im Netzteil die beiden EPROMs (2708 mit drei Versorgungsspannungen) zerstört, seitdem
wartet der Torso auf seine Restauration:
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Nascom 1
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Tastatur
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Netzteil
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Eine Fundgrube zum Thema Nascom Computer ist die
Nascom Home Page.
Auch die
Wikipedia
widmet ihm einen kleinen
Artikel.
Weitere Links liefert
Google.
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