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Liebe Leser,
das NASCOM Journal hat nicht nur ein neues Cover, wie Sie sicher sofort
bemerkt haben, sondern auch einen neuen Chefredakteur, wie Sie
hoffentlich bald bemerken werden. Als das letzte Journal mit dem Aufruf
in Druck ging, hatte mir Herr Klein die Aufgabe bereits angeboten, und
ich hatte sofort zugesagt. Hoffentlich sind nun einige Leser nicht
enttäuscht! Ich darf mich zunächst kurz vorstellen: 1947 geboren-
Pädagogik studiert - Realschullehrerausbildung - unterrichte Englisch,
Deutsch Musik - kam zum Computer über den Bau von Musiksynthesizern, -
bin auf diesem Gebiet absoluter Autodidakt - hoffe, mich auch durch
Erfahrungsaustausch mit Lesern weiterzubilden - interessiere mich
eigentlich für alles außer Sport - habe große Freude an der Gestaltung
des Journals - wünsche, daß ich es noch eine Weile zu Ihrer
Zufriedenheit leiten kann.
Seit der ersten Ausgabe habe ich das Journal selbst abonniert und, wie
Sie, liebe Leser, alle "Höhen und Tiefen" miterlebt. Es hat
mir oft mehr gebracht als andere Computerzeitschriften. Aber ich habe
auch oft unter dem schlechten Druck "gelitten", habe
wochenlang den Postboten mit der Frage nach dem Journal gequält und
habe Stunden vertan, um ein Programm zum Laufen zu bringen, das an
entscheidenden Stellen "verwanzt" war.
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Diese Fehler sollen nun nach Möglichkeit nicht mehr auftreten.
Ich habe
vor, Ihnen das Journal immer rechtzeitig fertigzustellen; lieber eine
dünnere Ausgabe (die geringere Seitenzahl kann man später wieder
ausgleichen) als gar keine.
Es sollen keine schlecht gedruckten Listings mehr erscheinen. Alle
Artikel, die sich zum Druck nicht eignen, werden im Blocksatz
zweispaltig verarbeitet, unscharfe Listings nochmals ausgedruckt. Diese
zweispaltige Verfahren hat den Vorteil, daß wir etwa die doppelte
Textmenge in einem Heft unterbringen können. Ein 16-seitiges Journal
bringt Ihnen praktisch 32 Schreibmaschinenseiten! Zudem ist dieses
Format leichter lesbar. Wenn Sie Manuskripte einschicken, halten Sie
den Text bitte auf 11,5 cm Breite. Dann können wir ihn möglicherweise
direkt drucken.
Wir wollen versuchen, Fehler in Programmen zu vermeiden. Dazu haben wir
ein Team gebildet, das die eingesandten Programme prüfen und
aufbereiten soll, da diese Arbeit von einer Person absolut nicht
bewältigt werden könnte.
Herr Günter Kreidl stellte sich zur Verfügung, die NASSYS-Programme zu
berarbeiten. Er hat diesbezüglich noch ein paar gute Ideen, die er
Ihnen im nächsten Heft vorstellen wird.
Herr Wolfgang Mayer-Gürr wird freundlicherweise die BASIC-Programme
überarbeiten. (Er ist dafür vorzüglich mit Diskettensystem etc.
ausgerüstet.)
Für die Bearbeitung der Hardware haben wir Herrn Josef Zeller gefunden.
Wenn Sie seinen Artikel im letzten Heft
über den
ECB-Bus
und die
hervorragende Zeichnung gesehen haben, wissen Sie, daß er dafür genau
der richtige Mann ist.
Ich selbst werde mich mit den T2/T4 Problemen
herumschlagen, wenn die übrige Redaktionsarbeit Zeit dazu läßt.
Sie sollten Ihre Beiträge in Zukunft gleich an die zuständigen Herren
senden, die sie nach Überprüfung sofort weiterleiten.
Und damit sind wir bereits am Kernpunkt:
DAS NASCOM JOURNAL KANN OHNE DIE BEITRÄGE DER LESER NICHT BESTEHEN!!
Wir sind auf Ihre Mitarbeit angewiesen
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