
Intern
Liebe Leser,
Diese Ausgabe des Journals erreicht Sie sehr spät. Da es sich um's
Septemberheft handelt, das Sie voraussichtlich erst im November
erhalten, ist mir die Sache schon sehr peinlich. Es gibt dafür aber
zwei Entschuldigungsgründe, die Sie hoffentlich akzeptieren können:
1. Seit Juli handelt es sich bei der Redaktion um einen
Ein-Mann-Betrieb. Dafür ist die Arbeit aber weit zu umfangreich, um sie
noch termingerecht zu vollenden.
2. In dieser Ausgabe sollte unbedingt eine ausführliche
Beschreibung
des Floppy-Controllers erscheinen, um die zahlreiche Leser gebeten
haben, die mit der Vorabinformation recht wenig anfangen konnten. Diese
Floppy-Geschichte hat uns aber so aufgehalten, daß alle Terminpläne
über den Haufen geworfen wurden. Mehr dazu auf der
Einsteigerseite.
Bei der augenblicklichen Situation erhebt sich natürlich die Frage, wie
es mit dem Journal im nächsten Jahr weitergehen soll.
Ich habe nun
schon seit einiger Zeit mit vielen Lesern gesprochen, die einen
Fortbestand des Journals unbedingt begrüßen würden. Da Günter Kreidl
auf keinen Fall weiter mitarbeiten wird, hat sich meine Frau
entschlossen, das Heft möglicherweise zu übernehmen.(Dazu braucht man
ja einen Gewerbeschein wegen der Mehrwertsteuer und dem ganzen Kram).
Da ich aber keine Zusagen von Mitarbeitern erhalten konnte, sich in der
Redaktionsarbeit das ganze Jahr über termingerecht zur Verfügung zu
stellen, müßte ich voraussichtlich die Arbeit größtenteils alleine
übernehmen. Dies ist bei der gegenwärtigen Form des Heftes und der
Erscheinungsweise nicht möglich.
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Nach vielfältigen Überlegungen und Gesprächen haben wir nun eine
Kompromißlösung gefunden, wie wir die Gemeinschaft der Journalleser
zusammenhalten könnten:
Das Heft erscheint nur vierteljährlich als
Doppelausgabe. Damit wäre genügend Spielraum, die Artikel entsprechend
aufzubereiten und auch weiterhin für Platinenservice, Cassettentausch
und in Zukunft auch einen Floppy-Dienst zu sorgen. Viele Leser begrüßen
die Form des Heftes, die es auch erlaubt, Programme und Artikel, die im
Augenblick nicht interessleren, zu späterem Zeltpunkt nachzuschlagen.
Um aber aktuell zu bleiben, sollte nebenher zu einem festgelegten
Zeitpunkt monatlich ein Rundbrief erscheinen (möglicherweise 4-8 DIN
A 4 Seiten), der Kleinanzeigen enthält, Ankündigungen von
Veranstaltungen, Programmbeschreibungen mit Floppy- oder
Cassettenangebot und weitere Dinge, auf die man nicht ein Vierteljahr
warten möchte.
In dieser Form würden wir auch von der Firma LAMPSON
Unterstützung finden, die uns z.B. das CLD-DOS und weitere interessante
Erweiterungen auf unserem Diskettenformat zu akzeptablen Preisen zur
Verfügung stellen würde.
Druck- und vor allem Portokosten setzen aber trotz der Einsparung von
vier normalen Heften weiterhin den Abopreis von DM 60.- im Jahr voraus.
(Verglichen mit anderen Beitragsgebühren von Computerclubs wäre das
allerdings nicht übermäßig viel).
Da ich im Augenblick schon genug
Schwierigkeiten habe, meine vorgelegten Ausgaben zurückzubekommen, wäre
das Vorhaben nur möglich, wenn ich die Zusage einer notwendigen Anzahl
von Abonnenten hätte, denn ich will kein weiteres finanzielles Risiko
eingehen. Wenn Sie also an einem Fortbestand des Journals in oben
beschriebener Form interessiert sind, schicken Sie mir bitte ein
Kärtchen mit Ihrer Zusage. Das neue Jahr ist nicht mehr fern, so
sollten Sie Ihre Antwort nicht hinausschieben.
Falls Sie aus irgendwelchen Gründen kein Interesse haben, teilen Sie
uns die Gründe bitte mit. Vielleicht erhalten wir dadurch neue
Anregungen.
Dieses Heft ist jedenfalls in der alten Form erschienen und sagt Ihnen
hoffentlich zu; es enthält ja außer der Floppy-Beschreibung einiges,
was Sie verwerten können. Das
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