Seite(n) für Floppy-Einsteiger
von GÜNTER BÖHM
Dieser Artikel und die entsprechenden Programme sind der Grund für die
Verspätung
dieser Ausgabe. Um Ihnen den Aufbau und die Benutzung des
FD-Controllers
zu vereinfachen, sollte eine Karte zunächst einmal an
einem Mini-Laufwerk getestet werden. Als Grundlage dienten die Routinen
von A. Zippel
(Heft 5),
die allerdings in CPM eingebunden auf einem
Rechner in der Uni Karlsruhe laufen und für unsere Zwecke isoliert und
ergänzt werden mußten, wobei natürlich Fehler auftraten.
Vier Wochen hat nun die Fehlersuche gedauert, wobei ich als absoluter
Floppy-Neuling gewaltig ins Schwitzen kam. Helmut Emmelmann hat mich
mit viel Zeitaufwand tatkräftig unterstützt. Ohne seine Erfahrungen und
seine Vorgaben, wie man an so eine Sache überhaupt herangeht, wäre das
Projekt noch lange nicht am Laufen. Dieter Oberle wurde auch laufend
belästigt und hat durch viele Tips und die Lieferung der notwendigen
Informationen und Datenblätter zum Gelingen beigetragen.
Dieser Artikel kann keine Information bis ins letzte Detail beinhalten,
das würde den Rahmen sprengen und auch das Erscheinen des Heftes noch
weiter verzögern. Es sollen aber die Informationen geliefert werden,
die zum Verständnis der grundlegenden Funktion des Controllers dienen
und die auch zum Testen der Software unerläßlich waren. Vielleicht
können sie Ihnen helfen, etwaige Fehler bei Ihrem Nachbau zu entdecken.
Sie sind allerdings in dem Vorteil zu wissen, daß die Schaltung und die
angebotene Software hier schon läuft, während wir beim Testen weder
Hard- noch Software als funktionstüchtig voraussetzen durften und so
einer Rechnung mit zwei Unbekannten gegenüberstanden.
Die Funktion des
Controllers soll anhand der Schreib/Leseroutinen erklärt werden
Zunächst aber zum Aufbau und Anschluß der Controller-Karte.
Die DMA wurde nicht bestückt, Welche Drahtbrücken dabei zu machen sind,
wurde bereits im letzten Heft
beschrieben. In diesem Heft
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finden Sie den
Bestückungsplan
und eine neue
Stückliste.
Die beigefügten Änderungen gegenüber dem Schaltplan sind z.T. auf der
Platine schon durchgeführt oder aber leicht vorzunehmen.
Wenn der Controller Daten anfordert oder abgeben möchte (beim Lesen
oder Schreiben), gibt er ein DRQ- (Data Request) Signal an Pin 38 aus.
Dieses Signal soll an der CPU einen NMI (Hardware Interrupt mit
absolutem Vorrang) auslösen. Deshalb muß es über die
ECB-Busleitung
20c zur CPU geführt werden. Da der NMI im NASCOM über Port 0 zur Single
Step Routine verwendet wird, muß man diese Verbindung lösen oder aber
die Leitungen von Port 0 und dem Controller über ein Gatter verbinden,
sodaß beide wahlweise den Interrupt auslösen können. Ich habe auf der
Tastaturkarte von List/Niemann einen Jumper in dieser Leitung, den ich
öffnete und damit auf die Single Step Möglichkeiten verzichtete. Das
erwähnte Gatter soll aber auf meiner Karte noch nachträglich eingebaut
werden.

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Den Anschluß der Cannon-Buchse über ein 34-oollges Flachbandkabel an
der Preßstecker des
BASF 6106
Laufwerkes zeigt die Tabelle. Zwischen
allen Steuerleitungen liegen Masseanschlüsse, die man je zu zwei oder
drei gebündelt an die vorgesehenen Stifte des Cannon-Steckers löten
kann.
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