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Floppy-Einsteiger
von GÜNTER BÖHM
Der
Schaltplan
zu unserer
Floppy- Karte
wird durch nachträgliche
Änderungen und Einfügungen immer unübersichtlicher, sodaß Andreas
Zippel darangehen möchte, eine verbesserte Version erneut zu zeichnen.
Bis dahin müssen wir aber noch einige manuellen Änderungen anbringen.
So haben einige Leser festgestellt, daß die BAO- Leitung an Pin 25a
liegen sollte, und ebenso BAI an 23a (und nicht an c ) um der
ECB-"Norm"
zu entsprechen. Dies ist kein Versehen, sondern
ein Ergebnis der Existenz verschiedener Normen.
Ein
Versehen
ist allerdings die Vertauschung der A0 und A1 Anschlüsse
an der PIO. Sie ist auf der Platine so angeschlossen wie auf der
mc-
Karte, und nicht wie im Schaltplan angegeben. Deshalb stimmt auch die
Programmierung der PIO in den Floppy-Programmen und ist nicht schuld am
"Verschiebefehler"
unseres Preisausschreibens, wie der
Einsender einer Lösung meinte. Ein zweiter schlug vor, den 245 zu
überbrücken, um den Fehler zu beheben. Dies konnte noch nicht
ausprobiert werden, würde aber auf einen Steuerfehler der PROMs
hinweisen, die gerade von Andreas überprüft werden. Die Auflösung muß
also noch hinausgeschoben werden.
Ein weiterer Hinweis war, die Pins 21
und 22 zu verbinden, wie in
mc
4/84 vorgeschlagen. Bis auf die
beschriebene Einschränkung funktioniert die Karte allerdings auch ohne
Änderungen wunderbar, wenn auch ohne DMA. Das werden wir aber auch noch
in den Griff bekommen.
Nach dem Aufruf in der letzten
"Mini-Ausgabe"
haben sich nun
doch ca. 10 Leser gemeldet, bei denen die Floppy-Karte nun einwandfrei
mit EMDOS läuft. Andere sind noch mit dem Bau der Karte beschäftigt.
Über die Anpassung verschiedener Laufwerke können Sie in den Berichten
an anderer Stelle in diesem Heft nachlesen.
Nun aber zunächst noch einige "Bugs", die sich bei einer so
komplizierten Materie notgedrungen einschleichen.
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Seite 14:
Im drittletzten Abschnitt muß es heißen "In Zeile
2330...." (nicht 2030)
Seite 19:
Zeile 1440 LD A,21 ;Vers. Double
Dense (Sonst wird der WARMBOOT mit Double Density nicht fertig. Dieser
Fehler ist leider auch noch auf den alten Versionen der Systemdiskette
im Assemblerlisting vorhanden. Auf den Systemspuren ist es in Ordnung).
Weiterhin müßten ins Assemblerlisting des
NASGEN
(auch auf der
Diskette) noch vier Zeilen eingefügt werden, um die Funktion zu
optimieren.
581 LD A,#B7
582 LD (#A18A),A
Ohne diese Zeilen wird EMDOS im Warmstartmodus auf die Systemspuren
geschrieben. Nach dem Booten läuft EMDOS zwar einwandfrei, weil es die
Interruptroutine des Warmbooters bei 8D1E verwenden kann. Wenn man aber
diesen Bereich mit einem File überschreibt, bricht das Programm
zusammen. Die zusätzlichen Zeilen veranlassen EMDOS, im Kaltstart die
PIO für die vorgesehene Interruptroutine zu initiieren.
351 LD A,1
352 CALL PHEAS
Dadurch wird vor der Ausführung von NASGEN ein HOME durchgeführt. Erst
dann ist das Laufwerk bereit. Ohne diese Zeilen kann NASGEN nur bei
stehendem Laufwerk gestartet werden, denn dadurch wird automatisch ein
HOME gemacht.
Dieses seltsame (zumindest mir unerklärliche) Verhalten des Controllers
hat mich auch zu einer erneuten Änderung im PHEAS veranlasst.
In der ursprünglichen Version brauchte PHEAS ziemlich lange, bis es ans
Lesen eines Files ging (siehe "Skew-Factor"
Heft 12/83).
Diese Verzögerung vor dem ersten Lesen rührte daher, daß nach TSTHOM,
obwohl das Bit7 Bereitschaft des Laufwerks signalisierte, ein Lesen
nicht möglich war und zunächst 5 Retries gemacht wurden, die etwa 8
Sekunden benötigten. Nach den 5 erfolglosen Versuchen machte PHEAS dann
den CALL HOME, und nun funktionierte die Sache.
Deshalb wurde der
Anfang der TSTHOM- Routine geändert, Die Ausgabe des HOME- Befehls mit
der anschließenden Warteschleife wurde herausgeworfen und an ihrer
Stelle ein CALL HOME eingesetzt. Sollte kein Laufwerk angeschlossen
sein, bleibt die Routine dennoch
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