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Nascom Journal

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SCHREIBMASCHINE WIRD ZUM DRUCKER

Jede elektrische Schreibmaschine läßt sich mit Hilfe eines Bausatzes auch als Drucker verwenden. Voraussetzung ist, daß die Betätigungskraft für die Tasten 1,6 N (160 p) nicht wesentlich übersteigt. Ein Eingriff in die Maschine ist nicht nötig, da das Interface von oben auf die Tastatur aufgesetzt wird. Da es lediglich gegen Verrutschen gesichert werden muß, ist es mit einem Handgriff angebracht. Ebenso schnell ist es wieder entfernt, und die Schreibmaschine kann ihre normale Funktion erfüllen.

Selbst mit preiswerten Typenhebelmaschinen kommt man auf eine Geschwindigkeit von etwa 10 Zeichen/s.Dabei ist die Beanspruchung nicht höher als bei manuellem Betrieb. Legt man Wert auf auswechselbare Schriftart, dann stellt das Kugelkopfmodell Brother Selecta 7500 (800 DM) die billigste Lösung dar. In der Schriftqualität ist jede Schreibmaschine jedem Matrixdrucker überlegen. Das beweist dieser Artikel, der mit einer Schreibmaschine automatisch ausgedruckt wurde.

Der Interface-Bausatz enthält alle nötigen mechanischen und elektronischen Bauelemente außer Netzteil und Verbindungsleitungen. Die Aufbauarbeiten dauern etwa vier bis fünf Stunden und beschränken sich im wesentlichen auf das Bestücken der Leiterplatten. Da alle Teile vorgefertigt sind, muß man weder bohren noch sägen oder kleben.

Die Schaltung eines geeigneten Netzteils zeigt das Bild. Der Anschluß an den NASCOM sowie die erforderliche Software wurden im NASCOM JOURNAL 0/80 beschrieben.

Der Bausatz kann zum Preis von 390 DM + MwSt. und Porto (Versand per Nachnahme) bezogen werden bei:
Ing. Büro W. Kanis GmbH, Lindenberg 113, 8134 Pöcking.

Schaltung eines geeigneten Netzteils












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