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80-Bus Journal

Okt./Nov./Dezember 1984 · Ausgabe 4


beim anderen 5 Zoll Drive habe ich es entfernt. Auf dem 8 Zoll Laufwerk konnte ich keine Buswiderstände entdecken, und so glaube ich, ist die Verbindung in Ordnung.

Zuvor hatte ich eine sternförmige Verbindung versucht, aber hier gab es Störungen. Obige Verbindung ließ Home und Seek einwandfrei ablaufen. (Zum Testen habe ich übrigens eigens ein Programm erstellt, das mir die Arbeit sehr erleichterte. LWTEST ist im Heft abgedruckt).

Die Steckerbelegung finden Sie im folgenden:

FDC KarteBASF 6106BASF 6101
23/MOTON16--
9/HEAD LOAD2V (18)
6/DIR18S (15)
7/STEP20F ( 6)
8/WRITE GATE24H ( 7)
25/LOW CURRENT-7
10/WRITE DATA22L (10)
4/READY612
5/WRITE PROT28R (14)
3/TRACK 0026N (12)
o/INDEX8E ( 5)
1/RD DATA30T (16)
16-22GROUNDunger. Anschl.A/1/Z/22
12/DR110--
13/DR112--
11/DR21414
24/SIDE SEL----
15/DISK CH.34--
14/DOUBLE SIDE----
/SOFTSECTOR 21 auf Masse
/ERASE ENAB. J (8)Schaltung

Die Ziffern in Klammer beziehen sich auf die Position der Steckeranschlüsse. Hier nochmals die vollständige Steckerbelegung am Laufwerk. Die Buchstaben liegen auf der Bestückungsseite den Zahlen auf der Lötseite gegenüber

ABCDEFHJKLMNP
12345678910111213

RSTUVWXYZ
141516171819202122

Alle nicht genannten Anschlüsse bleiben offen, bis auf den Anschluß /ERASE ENABLE, dessen Behandlung leider eine kleine Zusatz-Schaltung erfordert.

Dieter Oberle hat die Schaltung entworfen und mir zur Verfügung gestellt. Ohne seine Hilfe hätte ich das Laufwerk nicht zum Schreiben gebracht.

Das /ERASE ENABLE- Signal bewirkt, daß der Tunnel-Lösch-Strom eingeschaltet wird. 200 + 10 usec nachdem der Schreibstrom eingeschaltet ist, sollte der Löschstrom angeschaltet werden. Er muß 530 + 10 usec nach Abschaltung des Schreibstroms wieder ausgeschaltet werden. Diese Zeiten müssen exakt eingehalten werden (so das Datenblatt), um das Überschreiben bzw. Anlöschen von vorher geschriebenen Daten zu vermeiden.

Ich habe nun die Schaltung von Dieter einfach im Huckepackverfahren auf das Laufwerk gelötet. Anstelle der zeitbestimmenden Widerstände habe ich Trimmpotis verwendet.

Der Abgleich war nach einigen Tips von Dieter nicht besonders schwierig, obgleich ich ein sehr dürftiges Oszilloskop besitze. Mit einem vor Jahren selbstgebauten bescheidenen Taktgeber legte ich eine Frequenz (etwas längere Taktzeit als das zu verzögernde Signal) auf den Trigger- und Y-Eingang. Ein Teilstrich auf dem Skop entsprach 100 usec. Dann merkte ich mir den Teistrich der abfallenden Flanke. (Durch Frequenzveränderung kann man die genau auf einen Teilstrich einstellen). Nun wurde die

Frequenz auf den Eingang der Schaltung gelegt und der Ausgang Q1 (Pin13) des 74221 auf den Y-Eingang. Ich mmußte nur noch so lange am Poti drehen, bis die fallende Flanke zwei Teilstriche nach dem Triggersignal erschien. Mit einem Zweistrahloszi wäre das natürlich einfacher und exakter gegangen.

Die Einstellung der 530 usec war etwas mehr Herumprobieren, weil mein Oszi wohl nicht mit einer ansteigenden Flanke zu triggern ist. Hier muß die ansteigende Flanke von /Q2 fünf Teilstriche nach dem Triggerimpuls erscheinen. So in etwa habe ich das geschafft, denn nach Anschluß der Schaltung an die entsprechenden Laufwerkanschlüsse konnte ich tatsächlich eine Diskette formatieren.


































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