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80-Bus Journal

Juli/Aug. 1983 · Ausgabe 7/8


  • Umfangreichere und bessere Software im Lieferumfang, z.B. den relokativen Makroassembler RMAC, den Overlay-Linker LINK und den symbolischen Debugger SID.
  • Datumsangabe und Passwortschutz für Dateien, eingebaute Software-Uhr/Kalender
  • Ein Help-System ermöglicht ein schnelles Verstehen aller Befehle ohne Blättern im Handbuch.
  • unproblematische Unterstützung der verschiedensten Geräte wie Disks, Plotter, Drucker und Modems, Änderung des Übertragungsverhaltens per Befehl
  • Dateigröße jetzt bis zu 32 Megabyte
  • Ausgabe von jeden Kanal in jeden umleitbar, z.B. Druckerausgabe auf Disk leiten, Konsoleingabe aus Datei holen und Mitprotokollierung aller Benutzereingaben auf Disk.
  • Definierbarkeit von Suchpfaden über Disklaufwerke und Dateitypen
  • Definierbarkeit des Ein/Ausgabe-Verhaltens von Konsole und Drucker (z.B. Spaltenzahl/Zeilenzahl)
  • automatischer Ablauf einer Kommandosequenz nach dem Systemstart
  • gute Möglichkeiten zur Datensicherung durch Kennzeichnen noch nicht archivierter Dateien.

Mehr will ich hier nicht nennen, weil es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

Der Monitor NUCLEOSYS 1

Abschließend soll hier der Maschinensprache-Monitor NUCLEOSYS 1 vorgestellt werden, der zum Lieferumfang des NASCOM-C gehört. NUCLEOSYS ist ein NASSYS-I aufwärtskompatibler 4KB-Monitor. Zur Hälfte besteht er aus dem VT52-Termlnalemulator, der schon erwähnt wurde, hier aber aus Platzgründen nicht detailliert beschrieben werden kann. Die andere Hälfte ist ein Monitor, der gegenüber NASSYS-1 folgende Erweiterungen bietet:

  • Modifizieren und Anzeigen von allen Z80-Registern (Z-Befehl)
  • Austausch der beiden Z80-Registersätze (Y)
  • Suche nach einem Byte oder Wort im Speicher (F)
  • Anmelden eines Disklaufwerks (L)
  • Einlesen von angemeldete Disk ab Anfangssektor, Anfangsspur analog zum Kassettenlesen mit R (G)
  • Schreiben auf angemeldete Disk ab Anfangssektor, Anfangsspur analog zum Befehl W (P)
  • Laden und Starten eines Betriebssystems (D,J)
  • Eingabe von Strings beim Modify-Befehl
  • Registeranzeige mit Registernamen
  • Anzahl der Spalten bei Tabulate-Befehl setzbar, Tabulate listet in Hex und ASCII
  • Eine eingebaute Disktabelle enthält die Eigenschaften der verschiedensten Laufwerke und Formate, der Benutzer braucht nur die Tabellennummer anzugeben, um dem System eine andere Disk zu anzumelden.

Soweit zu den Neuigkeiten für den NASCOM, für konkrete Fragen stehe ich dem Leser gerne zur Verfügung.

Klaus Zerbe
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RTTY

von JÖRG WITTICH

Endlich können wir einmal wieder Wünsche von Amateurfunkern erfüllen! Das seinerzeit von MKS vertriebene RTTY-Programm ist nun von seinem Autor, Jörg Wittich, für den Betrieb mit allen NASSYS Versionen umgeschrieben worden. Sparen Sie sich also die mühselige Arbeit und tippen Sie das folgende Listing ein. Der Anschluß von Sender und Empfänger erfolgt wie bei der ursprünglichen NASBUG-Version.

Für Funker, die sich RTTY-Möglichkeiten erst einrichten wollen (oder solche, die ihre Anlage etwas komfortabler umbauen möchten), werden wir in der nächsten Ausgabe ein völlig anderes RTTY-Programm vom gleichen Autor vorstellen, das Split-Screen, festgespeicherte Texte und noch einige Feinheiten bietet.

Die für nachfolgendes Programm benötigten 3,9 KHz können am NASCOM 1 an LK4 abgenommen werden. Anschluß an den NASCOM 2 bitte beim Verfasser anfragen.













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