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Nascom Journal

Oktober/November 1982 · Ausgabe 10/11


Die Teilung der Bild- und Zeilensynchronfrequenz sollte ursprünglich mit einfachen Flip-Flops erreicht werden. Damit hatte ich kein Glück. Nur mit den 7493 bekam ich die sauberen Signale, die ich brauchte. (Die 10n am Eingang konnte ich allerdings weglassen).

Bild 1

Das Ergebnis der Schaltung in der Praxis sehen Sie im ersten Bild. Das Prinzip funktionierte, zeigte aber seltsame Störungen. Nach dem Ausdruck eines Kreises, entdeckte ich eine Regelmäßigkeit der Fehlerhaften Zeilen: Jede sechzehnte Zeile war zu früh abgebildet. (BILD 2).

Bild 2

Erst nach vielen Überlegungen versuchte ich, den Zähler zum Anwählen der Zeilennummer ebenfalls rückwärts laufen zu lassen, da vermutlich beim Rückwärtszählen der Übertrag erst von 0 auf FF erfolgte, und so die beiden Zähler die eingestellte Zahl verschieden interpretierten. (Habe ich recht mit meiner Vermutung)? Jedenfalls funktionierte die Änderung auf Anhieb. Die Ausgabe (Bild 3) war nun allerdings spiegelverkehrt, da links und rechts zwar beibehalten wurden, die Ausgabe aber mit Zeile 156 begann, was mich aber nicht weiter störte.

Bild 3


Zufrieden mit den Ergebnissen, begann ich nun, Portraits von einigen Bekannten aufzunehmen. Die beschwerten sich allerdings bald darüber, daß sie alle mit geschwollener Backe abgebildet wurden. Die Testaufnahme mit einem senkrechten Streitenmuster zeigte dann auch hier eine Regelmäßigkeit, die mich sehr stark an einen Sinus erinnerte.(Bild 4).

Bild 4

Bei diesem Stichwort fiel mir "Netzbrumm" ein, und ich versuchte, durch Kondensatoren an allen möglichen stellen auf der Platine eine Verbesserung zu erreichen, die aber letztlich nicht nennenswert war. Also wurde kurzerhand ein Quarz-Oszillator aufgebaut (Bild 5). Ich bekam nur einen Quarz mit 4.9152 MHz, aber der war zufälligerweise


Bild 5


genau richtig. Durch Parallelschalten eines Trimmers von ca. 80-150 pF kann man ihn im Notfall variieren. Der Einsatz des Quarzes hat sich gelohnt; das Ergebnis sehen Sie in Bild 6 und 7.


Bild 6












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