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80-Bus Journal

Januar 1983 · Ausgabe 1


TV-Bilder

von GÜNTER BÖHM


Bedauerlicherwelse ist das Oktoberheft des NASCOM Journals immer noch nicht erschienen, und es liegt nicht in unserer Macht, ob es dieses Jahr noch oder überhaupt jemals erscheint. So wurden meine Fragen zur Hardware des TV- Interfaces noch nicht beantwortet, und somit bin ich auch noch nicht daran gegangen, das Platinenlayout zu entwerfen. Vielleicht ist dies garnicht von Nachteil, denn inzwischen kam ich an einen Artikel von Rolf-Dieter Klein aus ELEKTRONIK (Heft 3/82) über einen A/D-Wandler zur Digitalisierung von TV-Bildern, der mir neue Impulse gab. Hier werden keine schwer beschaffbaren TTL-Speicher benötigt, und der Rechner bestimmt selbst, welchen Punkt er abtastet, und er kann sich zum Abspeichern so viel Zeit lassen, wie er will. Die Darstellung von Graustufen hat mich auch dazu angeregt, mit dieser Möglichkeit zu experimentieren. Zudem hat mir Günter Kreidl einen Artikel aus der selben Zeitschrift in Aussicht gestellt, der mir vielleicht noch weitere Ideen bringt, sodaß dadurch eine Schaltung entsteht, die es dem Anwender überläßt, wie hoch seine Auflösung sein soll und wieviele Graustufen er verwenden möchte.


So wurde in der Zwischenzeit das Hauptaugenmerk nicht auf die Abspeicherung der TV-Bilder gelenkt, sondern auf die Auswertung: Ausgabe auf Bildschirm und Drucker. Anschließend an meinen Artikel finden Sie die Lösungen einiger Leser/Mitarbeiter, wie sie das gespeicherte Bild auf verschiedenste Weise zu Papier (bzw.Bildschirm) gebracht haben . Damit auch Sie mit Druckausgaben experimentieren können, drucken wir das Listing ab. Es nimmt zwar Platz weg, ist aber notwendig für alle, die das TV-Interface nicht nachgebaut haben. Das Eintippen ist einfacher als gewöhnlich, da kleinere Fehler keine Rolle spielen. Deshalb wurde auch auf Prüfsummen verzichtet. Gerne drucken wir auch Ihre Ausgaberoutine ab, sofern Sie von den bereits veröffentlichten abweicht und anderen Lesern hilft, die Bildausgabe an ihren Drucker anzupassen.


Doch hier nun zunächst die Programme, die ich im Laufe der Beschäftigung mit meinen Videoaufnahmen erstellt habe.

TESTPROGRAMM

Dieses Programm entspricht dem BASIC Programm aus dem Oktoberheft des NASCOM Journals. Natürlich ist es weit schneller, zusätzlich kann man den Bildausschnitt wählen, der auf dem Schirm dargestellt werden soll. Die Parameter werden als Hexzahl zusammenhängend eingegeben, z.B. bedeutet 1010, daß der Bildausschnitt mit der sechzehnten Zeile bei Punkt sechzehn (von 256) anfängt.

Dieses Programm eignet sich gut zum Test der Hardware, weil es ohne Umweg über den Speicher direkt Zeile für Zeile auf dem Bildschirm ausgibt (ein Gesamtbild dauert etwa 6 Sekunden). Bei Hardwarefehlern, Wackelkontakten oder auch zum Einstellen der Bildhelligkeit ist das von Vorteil.

Mit NL wird die nächste Abspeicherung aufgerufen; mit ESC kann man einen neuen Bildausschnitt wählen. Wenn ich mich recht erinnere, kehrt man mit N zu NASSYS zurück.












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