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80-Bus Journal

März 1983 · Ausgabe 3


80*24 Video-Platine ECB-BUS kompatibel

von KARL SCHULMEISTER

Bemerkungen für den Nachbau:

1. Die Schaltung entspricht dem in Heft 5/82 vorgestellten Schaltplan. Einige Anschlüsse der TTL-IC wurden wegen einer günstigeren Leiterbahnführung vertauscht. Bei folgenden ICs müssen die Nummern der Anschlüsse gegen die nachfolgenden ausgebessert weden:

IC 7400:4-1; 5-2; 6-3; 1-9; 2-10; 3-8; 10-4; 9-5; 8-6; 12-13; 13-12.

IC 7402:2-11; 3-12; 1-13; die Anschlüsse 11,12 und 13 bleiben frei.

IC 7411:10-1; 11-2; 9-13; 8-12; 1-10; 2-11; 13-9; 12-8; 4-5; 5-4.

IC 7432:2-9; 1-10; 3-8; 12-2; 13-1; 11-3; 10-4; 9-5; 8-6; 5-12; 4-13; 6-11.

IC 7405: die Anschlüsse 5,6,8 und 9 bleiben frei.

Die Europakarte erzeugt kein DBDR und IOEX signal für den NASBUS, diese Signale müßten durch freie Verdrahtung erzeugt und herausgeführt werden.

2. Anstelle des schwer zu bekommenden BSY 49 kann der 2N2222 verwendet werden.

3. Möglicherweise aufgrund der kürzeren Verbindungen funktioniert die Karte auch mit dem LS 74 anstelle des S 74 einwandfrei, es ist kein Unterschied festzustellen.

4. Die in Heft 6 beschriebene Software ist ausgezeichnet dokumentiert und enthält viele nützliche Editierroutinen, die jedoch mit Masse leider nicht NASCOM-kompatibel sind. Die Software wurde daher zum Teil umgeschrieben sowie ergänzt und ist bis auf Kleinigkeiten fertiggestellt. Es sind nun in ihr zusätzlich alle NASCOM-Steuerzeichen enthalten, sodaß sich überaus vielfältige Bildschirm-Editiermöglichkeiten ergeben. Hex-Listing mit Beschreibung folgt in Kürze nach.

6. Es kann nicht angeraten werden, den Original NASCOM-Zeichengenerator zu verwenden, da dessen Zeichen für das Format 80*24 viel zu groß und breit sind. Die Unterlängen der Kleinbuchstaben überschreiben die nächste Zeile, und wenn man mittels Programmierung des 6845 die Abstände vergrößert, gehen nicht mehr alle 24 Zeilen auf den Bildschirm. Ich habe daher einen neuen Zeichengenerator geschrieben. Die Sonderzeichen entsprechen denen des NASCOM. (Das Listing finden Sie im Artikel "Großschrift" in diesem Heft).

Abschließend sei bemerkt, daß diese Karte, in Verbindung mit dem NASCOM nur eine Zusatzkarte sein kann, da die Adressierung mittels USER-Befehl erfolgt und damit die Kassettenverwaltung über die normale Videoplatine abgewickelt werden muß. Die Software der Videokarte läuft nur im RAM, da sie einen Workspace und internen Stackbereich enthält, und muß in ihrem derzeitigen Zustand ebenfalls von der Kassette geladen werden. Es wird sich

als günstig erweisen, die Videoausgänge der beiden Videokarten mittels Umschalter an den Monitor anzuschließen, um sich das Umstecken der Kabel zu ersparen. Ideal wäre ein elektronischer Umschalter mit Pegelanpassung. Dem NASCOM-BAS-Signal könnte eine Auffettung nicht schaden.














Bestückungsplan














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